Medikinet

Medikinet
Ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist Medikinet, das den Wirkstoff Methylphenidat enthält. Es gehört zur Gruppe der Stimulanzien und wird hauptsächlich zur Behandlung von ADHS eingesetzt.
Definition
Medikinet ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Gruppe der zentralnervösen Stimulanzien und beeinflusst die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin im Gehirn. Dadurch trägt es zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit bei, reduziert Impulsivität und hilft, hyperaktive Verhaltensweisen zu kontrollieren.
Der Wirkstoff Methylphenidat gehört zur Gruppe der zentralnervösen Stimulanzien und beeinflusst die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin im Gehirn. Dadurch trägt es zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit bei, reduziert Impulsivität und hilft, hyperaktive Verhaltensweisen zu kontrollieren.
Was ist MEDIKINET MR und wann wird es angewendet?
Medikinet MR enthält den Wirkstoff Methylphenidat, ein zentralnervöses Stimulans, und ist für eine verlängerte Wirkstofffreisetzung konzipiert. Es wird zur Behandlung einer seit der Kindheit bestehenden Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eingesetzt. Die Behandlung ist Teil eines umfassenden Programms, das auch psychologische, pädagogische und soziale Massnahmen umfasst. Es wird bei Kindern 1× täglich und bei Erwachsenen 2× täglich eingenommen.
Wie Medikinet MR wirkt
Medikinet MR zielt darauf ab, die Hauptsymptome von ADHS wie Ablenkbarkeit, Impulsivität, motorische Unruhe und gestörtes Sozialverhalten zu lindern.
Besondere Hinweise zur Behandlung
Untersuchungen vor Behandlungsbeginn
Vor der ersten Einnahme klärt der Arzt bzw. die Ärztin ab, ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen, welche gegen eine Behandlung mit Methylphenidat sprechen.
Regelmässige Kontrollen
Wichtige Hinweise
Ältere Patienten
Die Anwendung von Medikinet MR bei Personen über 65 Jahren wurde in kontrollierten Studien bisher nicht untersucht.
Wann darf Medikinet MR nicht eingenommen werden?
Medikinet MR darf nicht angewendet werden, wenn Sie:
Vorsicht bei der Einnahme von MEDIKINET MR
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind:
Ihr Arzt wird Sie ausführlich nach bestehenden Erkrankungen und eingenommenen Medikamenten befragen, um sicherzustellen, dass Medikinet MR für Sie geeignet ist. Zudem sind regelmässige Messungen von Blutdruck und Herzfrequenz erforderlich, um mögliche gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Sollten ungewöhnliche Symptome wie schneller Herzschlag, Brustschmerzen oder Kreislaufprobleme auftreten, wird Ihr Arzt gegebenenfalls eine gründliche Herzuntersuchung durchführen.
Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Herzfehlern geboten, da in einigen Fällen plötzliche Todesfälle aufgetreten sind. Daher wird Ihr Arzt während der Behandlung regelmäßig Ihr Wachstum sowie Ihre Blutwerte überwachen, insbesondere bei einer langfristigen Einnahme.
Da Methylphenidat Tics verstärken und die psychische Gesundheit beeinflussen kann, sollte die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Zudem kann es zu Gewichtsverlust kommen, weshalb eine regelmäßige Gewichtskontrolle empfohlen wird. Patienten mit bipolaren Störungen müssen besonders sorgfältig überwacht werden, da das Medikament Stimmungsschwankungen verstärken kann. Darüber hinaus können Aggressionen oder psychotische Symptome auftreten, die gegebenenfalls eine Anpassung der Therapie erforderlich machen.
Es kann Sehstörungen, Benommenheit und beeinträchtigte Reaktionsfähigkeit verursachen. Alkohol sollte vermieden werden.
Medikinet MR darf nicht mit bestimmten Medikamenten (z.B. Antidepressiva, Blutdruckmitteln) zusammen eingenommen werden. Vor einer Operation informieren Sie bitte den behandelnden Arzt über die Einnahme.
In sehr seltenen Fällen kann es zu schmerzhaften Erektionen (Priapismus) kommen, die sofort behandelt werden müssen. Bei Krampfanfällen oder epileptischen Vorfällen sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Die Beendigung der Therapie kann zu Entzugserscheinungen oder Depressionen führen. Alkohol und Drogenkonsum sollten während der Behandlung vermieden werden.
Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Herzfehlern geboten, da in einigen Fällen plötzliche Todesfälle aufgetreten sind. Daher wird Ihr Arzt während der Behandlung regelmäßig Ihr Wachstum sowie Ihre Blutwerte überwachen, insbesondere bei einer langfristigen Einnahme.
Da Methylphenidat Tics verstärken und die psychische Gesundheit beeinflussen kann, sollte die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Zudem kann es zu Gewichtsverlust kommen, weshalb eine regelmäßige Gewichtskontrolle empfohlen wird. Patienten mit bipolaren Störungen müssen besonders sorgfältig überwacht werden, da das Medikament Stimmungsschwankungen verstärken kann. Darüber hinaus können Aggressionen oder psychotische Symptome auftreten, die gegebenenfalls eine Anpassung der Therapie erforderlich machen.
Es kann Sehstörungen, Benommenheit und beeinträchtigte Reaktionsfähigkeit verursachen. Alkohol sollte vermieden werden.
Medikinet MR darf nicht mit bestimmten Medikamenten (z.B. Antidepressiva, Blutdruckmitteln) zusammen eingenommen werden. Vor einer Operation informieren Sie bitte den behandelnden Arzt über die Einnahme.
In sehr seltenen Fällen kann es zu schmerzhaften Erektionen (Priapismus) kommen, die sofort behandelt werden müssen. Bei Krampfanfällen oder epileptischen Vorfällen sollte die Behandlung abgebrochen werden.
Die Beendigung der Therapie kann zu Entzugserscheinungen oder Depressionen führen. Alkohol und Drogenkonsum sollten während der Behandlung vermieden werden.
Einnahme von MEDIKINET MR während der Schwangerschaft und Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Medikinet MR darf während der Schwangerschaft nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Stillende Mütter sollten auf die Einnahme verzichten.
Die verfügbaren Daten zeigen kein allgemein erhöhtes Risiko für Geburtsfehler, allerdings war das Risiko für Herzfehlbildungen in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft leicht erhöht. Ihr Arzt wird Sie über dieses Risiko informieren.
Medikinet MR darf während der Schwangerschaft nur nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung eingenommen werden. Stillende Mütter sollten auf die Einnahme verzichten.
Die verfügbaren Daten zeigen kein allgemein erhöhtes Risiko für Geburtsfehler, allerdings war das Risiko für Herzfehlbildungen in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft leicht erhöht. Ihr Arzt wird Sie über dieses Risiko informieren.
Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie oder Ihre Tochter:
Wie verwenden Sie MEDIKINET MR?
Die Dosierung und Einnahmezeiten werden individuell vom Arzt festgelegt.
Anwendung bei Kindern
Kinder sollten Medikinet MR morgens zusammen mit oder direkt nach dem Frühstück einnehmen, damit die optimale Wirkung sichergestellt wird. Die Behandlung startet mit einer niedrigen Dosis, die der Arzt schrittweise anpasst, wobei stets auf die individuelle Verträglichkeit geachtet wird. Dabei darf die maximale Tagesdosis von 60 mg nicht überschritten werden.
Damit der Wirkstoff verzögert freigesetzt wird, müssen die Kapseln im Ganzen geschluckt und dürfen weder zerkaut noch zerkleinert werden. Zudem ist es wichtig, das Medikament nicht zu spät am Vormittag einzunehmen, da sonst das Risiko für Schlafstörungen steigt.
Damit der Wirkstoff verzögert freigesetzt wird, müssen die Kapseln im Ganzen geschluckt und dürfen weder zerkaut noch zerkleinert werden. Zudem ist es wichtig, das Medikament nicht zu spät am Vormittag einzunehmen, da sonst das Risiko für Schlafstörungen steigt.
Anwendung bei Erwachsenen
Die Behandlung startet mit 10 mg täglich und kann je nach Verträglichkeit und Wirkung wöchentlich um 10 mg erhöht werden.
Erwachsene nehmen ihre Tagesdosis meist in zwei Portionen – morgens und mittags – ein, um eine gleichmässige Wirkstofffreisetzung zu gewährleisten und die optimale Wirkung zu erzielen. Die Kapseln müssen unzerkaut geschluckt werden, da Zerkleinern die verzögerte Freisetzung beeinträchtigen könnte.
Die Dosierung wird individuell angepasst, darf jedoch 80 mg pro Tag nicht überschreiten. Änderungen erfolgen ausschliesslich in Absprache mit dem Arzt.
Vergessene Dosen sollten nicht nachträglich eingenommen werden. Bei einer Überdosierung ist sofort ärztlicher Rat einzuholen.
Erwachsene nehmen ihre Tagesdosis meist in zwei Portionen – morgens und mittags – ein, um eine gleichmässige Wirkstofffreisetzung zu gewährleisten und die optimale Wirkung zu erzielen. Die Kapseln müssen unzerkaut geschluckt werden, da Zerkleinern die verzögerte Freisetzung beeinträchtigen könnte.
Die Dosierung wird individuell angepasst, darf jedoch 80 mg pro Tag nicht überschreiten. Änderungen erfolgen ausschliesslich in Absprache mit dem Arzt.
Vergessene Dosen sollten nicht nachträglich eingenommen werden. Bei einer Überdosierung ist sofort ärztlicher Rat einzuholen.